LandFrauen im Kreis Herzogtum Lauenburg
 

Eine absolut zeitgemäße Beschäftigung:

Gudower LandFrauen binden Adventskränze

Dienstag 24. November ab 14:00 Uhr

 

Corona (lateinisch) = der Kranz, die Krone
vdy. Neun Landfrauen des Ortsvereins Gudow fanden sich ein, leider das letzte Mal in diesem Jahr, zum Adventskranzbinden im Viehhaus von Segrahn. Ilsabe von Bülow, selbst Mitglied des Vorstandes der Gudower Landfrauen, begrüßte als Hausherrin die Gäste. Das „Viehhaus“, vor etlichen Jahren in eine Kulturstätte umgewandelt, bietet ideale Voraussetzungen für eine Zusammenkunft von wenigen Personen in Corona-Zeiten: im Saal mit einer Höhe von mehr als 5 m finden eigentlich 200 und mehr Menschen Platz, er verfügt über zahlreiche Fenster, so können sich 9 Personen hier geradezu verlaufen. Vorweihnachtliche Stimmung wurde vermittelt durch die brennenden Kerzen auf den Fenstersimsen, die erleuchtete zarte Lüsterkrone aus Weidenstangen an der Decke und nicht zuletzt das Arbeitsmaterial, das Förster Burckhardt bereit gestellt hatte; es wurde durch seine Frau überbracht, die selbst mitwirkte. Die Nadelholzzweige in Mengen auf dem Boden warteten auf ihre Bestimmung am heutigen Tag.


Ilsabe von Bülow erklärte kurz die Technik des Kranzbindens. Die Zweige werden mit der Schere gestutzt, vor allem wird die harte Spitze, die sich nicht zum Binden eignet, abgeschnitten. An Hölzern kommen heute zur Verwendung die der Blautanne, der Nordmanntanne, von Fichten, Kiefern und Douglasien. Die zurecht gestutzten Zweige werden um den Rohling gebunden, einen kleinen festen Ring aus Stroh. Manche Ringe sind mit einem grünen Band umwickelt, so sieht man eventuelle Lücken beim Binden nicht. Ein Draht dient der weiteren Befestigung der Zweigteile am Kranz.


Das große Schnibbeln beginnt. Emsig beugen sich die Teilnehmerinnen über ihre Arbeit. Sie sitzen weit auseinander, vor sich einen zweiten Stuhl, der als Arbeitsunterlage dient. Meine Nachbarin hat von zu Hause Buchsbaumzweige mitgebracht, die kleineren Blätter verhelfen dem Kranz zu einer größeren Dichte. Eine weitere Teilnehmerin, Frau Inge Eggert, eine Ur-Gudowerin, erzählt, dass sie das Kranzbinden seit ihrer Kindheit kennt. Ich bin erstaunt, denn bei uns zu Hause wurde der Adventskranz immer käuflich erworben. „Sie sind sicher in der Stadt groß geworden, aber im Dorf gab es keinen Blumenladen“, sagt Inge Eggert, „so wurden früher die Kränze in den Haushalten gebunden“. Für das leibliche Wohl war gesorgt; Elma Sommerfeld verteilt Plätzchen und reicht alkoholfreien Punsch. Die gehobene Stimmung, in der sich die Freude über ein Treffen in dieser Zeit widerspiegelt, findet Ausdruck in regen Unterhaltungen der Teilnehmerinnen.


In diesem Jahr konnten trotz Corona einige Veranstaltungen der Gudower Landfrauen durchgeführt werden, so zwei Fahrradtouren und auch Vorträge, z.B. zu den Hegeringen und zur Abfallbeseitigung, einige Veranstaltungen mussten abgesagt werden; die für Anfang Dezember geplante Weihnachtsfeier dürfte nun ausfallen.
Seit diesem Jahr besteht der Vorstand der Gudower LandFrauen aus einem Dreierteam – der Generationenwechsel im Vorstand geht einher mit der Berufstätigkeit aller drei Damen. Die Art der derzeit angebotenen Veranstaltungen zielt darauf ab, auch jüngere Landbewohnerinnen anzusprechen. Und Heimwerken ist wieder en vogue. Die altersmäßige Zusammensetzung der heutigen Teilnehmerinnen deutet an, dass man hier auf gutem Weg ist.


Ach, könnten wir doch nur Corona bändigen wie die Zweige in einem Kranz!

© Text und Bilder  Verena Dylla

LandFrauen erkunden Potsdam

39 Frauen gingen im Juni 2017 auf die Reise nach Potsdam. Sie betrachteten dabei die Sehenswürdigkeiten der Stadt von Land und Wasser, erlebten eine unterhaltsame Stadtrundfahrt und eine interessante Bootstour.

©Braun

Silberne Biene für Anneliese Gröne

Auf 27 Jahre Vorstandsarbeit kann Anneliese Gröne zurückblicken und war seit der Gründung der Ortsgruppe Gudow und Umgebung mit an vorderster Stelle. 16 Jahre lang Schriftführerin und 11 als stellvertretende Vorsitzende maßgeblich für die Organisiation der Reisen und Ausflüge tätig. Nun sei es an der Zeit, in die hintere Reihe zu rücken, gab sie in der Februar-Mitgliederversammlung bekannt und stellte ihr Amt zur Verfügung. Doch nur ungern ließen die LandFrauen sie gehen und brachten sie dazu, noch weiter im Vorstand als Beisitzerin mitzuwirken.

Vom Landesverband erhielt sie zudem als Auszeichnung für ihren unermüdlichen langjährigen Einsatz die silberne Biene mit Schleswig-Holstein-Farben und eine Ehrenurkunde.

©Braun

LandFrauen aus Gudow und Umgebung seit 25 Jahren aktiv

Alles nahm seinen Anfang kurz nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung. Als der Deutsche Landfrauenverband seine Interessenvertretungen in die neu hinzugekommenen Gebiete hinein ausweiten wollte, stellten die daran beteiligten Gremien fest, dass es auch in den alten Bundesländern noch einige weiße Flecken gab. Einer davon befand sich in Gudow und Umgebung. Dort fehlte eine entsprechende Organisationsform für Frauen auf dem Lande komplett. Rundherum waren längst die Ortsvereine Berkenthin, Sandesneben, Ratzeburg, Nusse, Breitenfelde, Schwarzenbek, Büchen und Lauenburg entstanden, nur in dem dörflich geprägten Bereich inmitten der Lauenburgischen Seenplatte gab es dergleichen nicht. Bis zur Grenzöffnung wurde dieses Manko nicht bemerkt. Erst als in der damals noch bestehenden Landwirtschaftsschule in Mölln engagierte Frauen damit beschäftigt waren, im neu entstandenen östlichen Nachbarkreis Landfrauenarbeit zu organisieren, wurde der weiße Fleck im Herzogtum Lauenburg ein brandaktuelles Thema. Zu diesem Frauenzirkel zählte auch Roswitha Kröger aus Besenthal. Sie erkannte schnell die Notwendigkeit der Gründung eines neunten Ortsvereins im Kreis und machte sich tatkräftig an die Realisierung dieser Aufgabe.

Sie organisierte mit vielen Helferinnen im Januar 1990 eine Modenschau im Gudower Hof, die einen Besucherzuspruch von 250 Personen verzeichnen konnte. Aus diesen Teilnehmern kristallisierten sich 123 Gründungsmitglieder heraus, für die Roswitha Kröger zwei Amtsperioden lang die Führung übernahm, bis die Familie sie stärker brauchte.

 

Mit der derzeitigen Vorsitzenden, Christine Neuber, hat der Verein jetzt seine dritte Leiterin. Sie leitet die Geschicke des Vereins seit knapp acht Jahren und ist maßgeblich daran beteiligt, dass das jüngste Kücken im Kreisverband sich so gut gemausert hat. 138 Frauen sind derzeit im Verein und helfen dabei, das Umfeld auf dem Lande aktiv zu gestalten und ihre Region mit Leben zu erfüllen.

Diese Lebendigkeit spiegelte sich auch in der Feier zum 25. Geburtstag des Vereins wieder. Sie fand in der "Maräne" in Groß Zecher statt. 104 Teilnehmerinnen waren dabei, darunter auch die Kreisvorsitzende Ingetraud Schmidt-Bohlens und ihre Stellvertreterin Anne Schmaljohann sowie als "Hahn im Korb" Gudows Bürgermeister Dr. Eberhard Laubach. Gemeinsam genossen alle einen abwechslungsreichen Tag mit vielfältigen lukullischen Delikatessen und einem abgerundeten Unterhaltungsprogramm, das von Grußworten über Musikeinlagen bis zu lustigen Sketchen reichte und allgemein Anerkennung fand.

 Impressionen von der 25-Jahr-Feier

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"Corona-Brief" 05. Juni 2020
Die Vorsitzende Angelika von Keiser wendet sich an die Mitglieder des LandFrauen Vereins Berkenthin u.U. e.V.

Wer Geduld sagt,
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Mut, Ausdauer, Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)
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