Berkenthiner finden Pilgerpfad vor der Haustür

Die wunderbar lebendige und anschauliche Erzählungen über den nicht immer leichten Weg von Lübeck bis Santiago de Compostela wurde melodiös vom Flötenensemble „Muscari“ untermalt. So mancher Besucher mag sich im Laufe des Abends selbst nach dem Aufbruch zu einer Pilgerreise gesehnt haben.

Das, so erfuhren die überraschten Berkenthiner, bedarf in ihrem Fall quasi nur den Schritt vor die eigene Haustür, da das Dorf tatsächlich Teil des Jakobsweges ist.

Swantje Knopf, die aktiv in der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft tätig ist und an Wegbeschreibungen, Ausbau sowie Kennzeichnung der Wege in dieser Region mitarbeitet,

wusste außerdem, dass es auf dieser Etappe der Route noch an Herbergen für Pilgergäste mangelt.

Weitergehende Informationen wie z.B. Wegbeschreibungen und Unterkunftslisten finden sich unter www.jakobswege-norddeutschland.de

Wer ebenfalls eine Unterkunft für Pilger zur Verfügung stellen möchte, wendet sich bitte an Tel. 04544 344 oder www.kirche-berkenthin.de

 

In der reizüberfluteten Welt der Gegenwart, begeben sich viele Menschen wieder auf Sinnsuche, nehmen sich eine Auszeit, um Ruhe und innere Einkehr zu finden. Deswegen ist das Thema „Pilgern“ aktueller denn je, während der Jakobsweg durch die Jahrhunderte seinen Wanderern den immer gleichen Weg zu sich selbst aufzeigt.

Zusammen mit dem Spendenerlös des nachfolgenden Themenabends, an dem der Film “Pilgern auf französisch“ gezeigt wurde, konnte der Kirchenförderverein Berkenthin e.V. rund 1.000€ für die dringend notwendige Sanierung des Kirchturmdaches der Maria-Magdalenen-Kirche verbuchen.

Ein großes Dankeschön gilt dem Kirchenförderverein, der die Gäste kulinarisch versorgte, Swantje Knopf und den Flötisten, die spontan ihr Honorar spendeten, den LandFrauen und allen anderen Besuchern, die sich so großzügig an der erfreulichen Spendensumme beteiligten.