Archiv Vorträge

Die Vorsitzende dankte Professor Dr. Werner Solbach mit Referenten-Körbchen (Foto LF)

Mittwoch, den 27. September 2017

„Neue Infektionen nach den Zeiten von Pest und Cholera - Sind wir gut vorbereitet?“

 

Komplexe Themenbereiche verständlich und interessant zu vermitteln, ist eine Kunst. Prof. Dr. Werner Solbach aus Lübeck verstand es, in seinem ebenso hochkarätigen wie humorvollen Vortrag zum Thema „Neue Infektionen nach den Zeiten von Pest und Cholera - Sind wir gut vorbereitet?“ über 50 LandFrauen mit großem Sachverstand zu begeistern.
 

Klimawandel, demographische Entwicklung, Mobilität von Menschen und Waren, Migration, Massenproduktion von Nahrungsmitteln, Antibiotika im Tierfutter oder die Immunabwehr waren nur einige der Faktoren, die der ehemaliger Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität zu Lübeck und des UKSH, in seinem zweistündigen Vortrag beleuchtete. Der  Präsidiumsbeauftragte für Forschungsfragen und des Zentrums für Infektions- und Entzündungsforschung, der auch Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist, stellte sich den Fragen der Teilnehmerinnen.

So wurde der unmittelbare Einfluss auf das globale und damit auch auf das regionale Infektionsgeschehen angesprochen und über die zukünftigen Herausforderungen der Infektionstherapie diskutiert.

Vorsitzende Angelika von Keiser dankte Professor Dr. Solbach im Namen der LandFrauen mit dem traditionellen Referenten-Körbchen, gefüllt mit gesunden und Bio-Produkten aus der Region.

Dr. Anja Kretschmer mit der Vorsitzenden Angelika von Keiser

Mittwoch, den 13. September 2017

Mit der „Schwarzen Witwe“ (fast) über den Burgtorfriedhof

 

Nachts über einen Friedhof zu laufen ist nicht jedermanns Sache, doch wenn Anja Kretschmer ihre „Friedhofsgeflüster“-Touren anbietet, ist es ein Event. Die LandFrauen vom Ortsverein Berkenthin suchten das Ungewöhnliche und wollten über den Burgtorfriedhof in Lübeck mit der promovierten Kunsthistorikerin gehen, doch ein Herbststurm machte den Spaziergang unmöglich.

 

In den Seminarräumen des „Hauses der Wissenschaft“ in der Hansestadt gab es deshalb spontan einen alternativen Vortrag ganz ohne Grabsteine. Allerdings kam auch dort das versprochene „Friedhofsgeflüster“ zu Gehör, denn als „Schwarze Witwe“ kostümierte sich  Dr. Kretschmer zur Freude der 43 LandFrauen trotzdem. Sie erzählte ebenso amüsant wie faszinierend  von der Bestattungskultur in früheren Jahrhunderten, über den Aberglauben, von Wiedergängern und Geistern. Sie berichtete auch, wie rabiat mit Toten bei Totenwachen umgegangen wurde oder warum es Klageweiber und Leichenbitter gab. Belegt durch historische Überlieferungen waren auch Märchen und Sagengeschichten, die zum weiten Feld der Trauer-Symbolik und der Sterbe-Riten gehörten, im Vortrag mit faktenreichen regionalen Bezügen  zu erfahren.

Präsentation BaltikumReise (Foto LandFrauen)

Mittwoch, den 30. August 2017

 

Reisetreff "Baltikum" mit Cocktails

Erstmals haben die LandFrauen eine Veranstaltung im Stecknitzraum der Ziegelei durchgeführt. Die Resonanz war durchweg positiv.

Die Berkenthiner LandFrau Regina Lankuttis, selbst Mitreisende, präsentierte Impressionen
von einer wunderbaren LandFrauenreise.

Gespannt nahmen alle Baltikum-Resienden das Fotobuch der Reise entgegen.

Der Der Stecknitzraum in der Ziegelei Groß Weeden (Foto LF)

Mittwoch 26. April 2017
 

"Aus Worten können Wege werden"

Informativ, eindringlich und Mut machend – Vortrag über die Telefonseelsorge-Arbeit
Vortrag Pastorin Marion Böhrk-Martin, Leiterin der TelefonSeelsorge Lübeck

 

Die wertvolle und in der Gesellschaft wenig bekannte Arbeit der Telefonseelsorge, fächerte die Leiterin der TS Lübeck  in einem knapp zweistündigen Vortrag auf. Mit vielen Informationen, mit eindringlichen Berichten und kleinen Übungen, gelang der 63-Jährigen ein ebenso bunter, wie faszinierender Einblick in die Arbeit der 90 Männer und Frauen, die in Lübeck in der TS ehrenamtlich wirken. Bundesweit sind es über 8000 Kollegen in 105 TS-Stellen.

Pastorin und TS-Leiterin Böhrk-Martin, Vorsitzende Angelika von Keiser, Doris Weimert-Schulz und TS-.Mitarbeiterin Sigrid Schumacher (v.r.) Foto: Gerkens-Harmann

Die Telefonseelsorge ist ein Beratungs- und Seelsorgeangebot der evangelischen und katholischen Kirche. Sie ist kostenfrei unter den Rufnummern  0800 - 111 0 111   und   0800 - 111 0 222 rund um die Uhr für ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu erreichen.  Wie die Referentin ausführte, kann jeder Mensch unvermutet in eine Lebenskrise geraten. Oft ist dann die Telefonseelsorge die einzige Möglichkeit, jemanden zu finden, mit dem man sprechen kann. Für manche und manchen ist sie buchstäblich die letzte Rettung. Wer sich etwas von der Seele reden will, findet bei der Telefonseelsorge Menschen, die zuhören, die sich einlassen. Anonym. Die Telefonseelsorge kann Probleme nicht lösen. Aber sie kann dabei helfen, dass Anrufende es selbst schaffen. Wer seine Probleme in Worte fassen muss, sieht sie klarer.

 

Konkret sprach Böhrk-Martin eines der häufigsten Themen der Anrufer an: Die Einsamkeit. Waren es vor zehn Jahren noch an die sieben Prozent, so wird sie mittlerweile in rund 15 Prozent aller über 25.000 Gespräche in Lübeck  direkt beklagt, also in jedem vierten Gespräch.  Und es gibt viele Anrufende, die wissen gar nicht, dass das, worunter sie leiden, Einsamkeit ist. Sie klagen über innere Leere, oder eine vage Unzufriedenheit, die an ihnen nagt;  sie fühlen sich getrieben von nicht zu stillender Unruhe, als würde in ihrem Leben irgendetwas fehlen.

Wer neugierig geworden ist, sich eine Mitarbeit vorstellen kann, kann im Büro der Telefonseelsorge Lübeck (0451/77502) anrufen.

 

Mit einem Präsentkorb voller regionaler Produkte, überreicht von Vorsitzender Angelika von Keiser und dem „jüngsten“ Mitglied im OV Berkenthin, Doris Weimert-Schulz, dankten die LandFrauen Referentin Böhrk-Martin und Mitarbeiterin Sigrid Schumacher, nach der Veranstaltung.

Dr. Laturnus (Foto LF)

Mittwoch 29. März 2017

Inkontinenz -
unabwendbares Schicksal?

Vortrag von Oberarzt Dr. Jan M. Laturnus,
Klinik für Urologie UKSH Lübeck,
Kontinenz- und Beckenbodenzentrum

Vorstellung von Hilfsmitteln:
Lutz Gibas, Apotheke Berkenthin

 

 

Ca. 60 Zuhörerinnen hatten sich im Gemeindehaus Groß Sarau eingefunden.

 

"Der weibliche Beckenboden ist ein komplexes, kompliziertes, hochspannendes Gebilde" - das war ernst gemeint.

2 Stunden geballtes Wissen - absolut verständlich erklärt von Herrn Dr. Laturnus auch für medizinische Laien und mit Charme serviert. Es wurde den LandFrauen nichts erspart - mit Hilfe moderner Präsentationstechnik wurde alles erläutert: sowohl  mit schematischen Darstellungen, als auch mit Originalfotos von der Diagnose bis zur OP - ohne Scham und Peinlichkeit. Das ermunterte zu Fragen und reger Diskussion. Deutlich wurde, dass die OP immer erst die letzte Möglichkeit darstellt, wenn andere Möglichkeiten erschöpft sind. Prävention ist wichtig : Beckenbodengymnastik durch speziell geschulte Physiotherapeuten.

Das Gesundheitszentrum Berkenthin bietet deshalb einen Kursus für Beckenbodengymnastik an
ab 05. April 2017
10 Kurstage á 60 Minuten, jeweils Mittwoch von 10 bis 11 Uhr
Kursgebühr 120,00 €, Mindestteilnehmerinnenzahl: 8
Anmeldung unter 04544 808277

Zum Abschluss gab es eine Feldenkrais-Einführung mit Ingelore Bartels, die alle Teilnehmerinnen nochmals so richtig abschalten ließ und in Gedanken zu ihren Beckenboden führte Dies war ein wunderbarer Ausklang einer gelungenen Veranstaltung. Es wurde sofort Interesse für einen Kurs gezeigt. Ingelore Bartels, selbst LandFrau und Feldenkrais-Pädagogin, nimmt gerne Anmeldungen unter Tel. 04501 275 entgegen.

Dem  Referenten wurde als Dankeschön von Angelika von Keiser ein Referentenkörbchen mit regionalen Produkten überreicht, Herr Gibas erhielt das LandFrauen-Kochbuch.

 

Fazit: eine für alle Beteiligen, Referenten wie Zuhörerinnen, gelungene Veranstaltung mit viel  Nachwirkung.

Eines der neuen Mädchen in Shanti Dhama – Bildung für Mädchen (LIFT e.V.)

Mittwoch 23. November 2016

 

Situation der Frauen in Indien
mit

Pröpstin Frauke Eiben und Dr. Gabriele Venzky

Eine Veranstaltung in der Kirche Berkenthin gemeinsam mit dem Kirchenförderverein.
Zwei beeindruckende Frauen aus unserer Region berichteten von ihren ganz unterschiedlichen Reisen in das "Wirtschaftswunderland" Indien.


Krasse wirtschaftliche und gesellschaftliche Gegensätze prägen das Land, und machen Frauen und Kindern - und ganz besonders den Mädchen - das Leben schwer.
Ihre Erlebnisse und Eindrücke motivierten beide Frauen zu großem, persönlichen Engagement in zwei unterschiedlichen Hilfsprojekten.

 

 

 

 

Angelika von Keiser dankte Gabriele Venzky (rechts) und Pröpstin Frauke Eiben (links) Foto: Gerkens-Harmann

Projekt der Pröpstin Frauke Eiben "Die Kinder von Chikalamari"       

Die Kinder von Chikalamari Seite 1
chikalamari1.pdf
PDF-Dokument [557.2 KB]
Die Kinder von Chikalamari Seite 2
chikalamari2.pdf
PDF-Dokument [761.2 KB]

 

Projekt von Dr. Gabriele Venzky LIFT e.V. “Zukunft für indische Mädchen"

Projekte von LIFT e.v.
Lift.pdf
PDF-Dokument [1.0 MB]
Workshop mit Ilona Weirich (Foto LF)

Sonntag 13. November 2016

 

Psycho-Physiognomie

Gesichter lesen - Menschen lesen mit Psycho-Physiognomik:
Ilona Weirich, den LandFrauen bekannt von dem 65jährigen Jubiläum,  war zu einem 3-stündigen Workshop in Berkenthin eingetroffen.

In gemütlicher Runde, in der guten Stube von der Vorsitzenden, trafen sich 10 LandFrauen und stimmten sich zunächst mit einem reichaltigen Frühstück ein.

Selbstanalyse/Gegenüberanalyse, ein spannendes Thema, das alle Teilnehmerinnen in ihren Bann zog.

Die Homegage von Ilona Weirich:

http://www.gesichtspunkte.net/

 

Foto Regina Lankuttis

Freitag 28. Oktober 2016

 

Abenteuer Grönland -
Paddeln zwischen den Eisbergen

Bildershow von Regina Lankuttis
Reiseerlebnisse einer Berkenthiner LandFrau

 

Dank an Regina Lankuttis (Foto LF)

In der gut gefüllten Berkenthiner Kirche präsentierte Regina Lankuttis eine eindrucksvolle Reise in einer faszinierenden Landschaft. 288 km mit dem Kajak in einer Dreiergruppe an der Westküste Grönlands entlang. Eisberge, Tiere der Arktis, eine wunderschöne Pflanzenwelt und die Einwohner Grönlands waren auf den Bildern festgehalten. Vorbei an kalbenden Gletschern und Rieseneisbergen, durch ein Eisschollenmeer und immer wieder die wunderschönen Rastplätze am Rande der Disco Bucht. So manch einem Zuschauer schauderte es bei der gefühlten Kälte und den Gefahren, die doch im Eis lauerten.

Unvorstellbar war, wie die Riesenmenge an Gepäck in den Kajaks verladen und transportiert werden konnte. Es musste schließlich für Verpflegung für 3 Wochen gesorgt werden.

Die 3 hatten genügend Erfahrung, es war nicht die erste Küstenwanderung mit dem Kajak.

 

Referent Prof. Dr. Volkmar Helbig

Sonnabend, den 17. September 2016

 

KreislandFrauentag
im Mosaik in Lauenburg
 

Referent: Prof. Dr. Volkmar Helbig
 „ Wieviel Mensch (v)erträgt die Erde“

 

Weitere Informationen zu der Veranstaltung siehe auf der Kreisseite unter "Berichte"

Kleine Küstenmorde (Webseite Jobst Schlennstedt)

Freitag, den 09. September 2016

 

LandFrauen - Krimiabend

Lesung mit Buchautor Jobst Schlennstedt
„Kleine Küstenmorde“ (Kurzgeschichten)

 

Es war seine erste Lesung vor LandFrauen im Kreisgebiet. Jobst Schlennstedt las zunächst aus seinem neuen, ausgesprochen unterhaltsamen Kurzgeschichtenband „Kleinen Küstenmorde“ .

Nach der Pause berichtete Schlennstedt aus seinem Leben als Krimi-Autor. Genau vor zehn Jahren begann er damit, Texte zu schreiben. Jetzt im Sommer erschien „Hanseterror“. Ein politisch gefärbter Krimi mit dem beliebten Kommissar Birger Andresen. Auch aus diesem Buch las Schlennstedt den 35 begeisterten Besuchern in seiner zugewandten und freundlichen Art vor.

 

Angelika von Keiser bedankte sich nicht nur bei dem jungen Schriftsteller für den unterhaltsamen Abend, sondern überreichte auch das „literarische“ Werk der KreisLandFrauen Herzogtum Lauenburg: Das Kochbuch der LandFrauen.

 

Über den Autoren Jobst Schlennstedt

http://www.jobst-schlennstedt.de/

 

Der Pressebericht zum Krimiabend von Brigitte Gerkens-Harmann
Bericht Krimilesung.pdf
PDF-Dokument [68.7 KB]
Hans-Joachim Berner (Fotos Birgitte Gerkens-Harmann)

Dienstag, den 16. August 2016
 

Sonderabfalldeponie Rondeshagen

 

 „So umfangreich, strukturiert und durchdacht habe ich es mir nicht vorgestellt. Das war ein Eintauchen in eine andere Welt, von der wir bisher nur wenig wussten.“ Was Angelika von Keiser nach einer Begehung der Sonderabfalldeponie Rondeshagen formulierte, war einhellige Meinung von über 25 Teilnehmerninnen der Exkursion.


Die Sonderabfalldeponie Rondeshagen wurde von den LandFrauen gemeinsam mit Geschäftsführer Hans-Joachim Berne während eines Spaziergangs erkundet, bevor Ende 2016 die Deponie geschlossen wird und nach der zweijährigen Rekultivierungsphase ab Ende 2018 die 30jährige Nachsorge beginnt.

 

Der gesamte Artikel von Brigitte Gerkens-Harmann kann unter "Herzogtum Direkt" gelesen werden:

http://www.herzogtum-direkt.de/article/landfrauen-besuchten-die-sonderabfalldeponie-rondeshagen

 

Gemeinsam mit ihrer zweiten Vorsitzenden Astrid Behr überreichte Vorsitzenden  Angelika von Keiser Geschäftsführer Berner einen Präsentkorb als Danke für die Ein- und Aussichten auf der Deponie.

Ein Dankeschön an Gudrun Köster von der Vorsitzenden (Foto RT)

Mittwoch, den 20. April 2016
 

Vortrag
„Risiken von Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff“


Gudrun Köster von der Kieler Verbraucherzentrale informierte vor vielen interessierten LandFrauen über die Lebensmittelverpackungen:

"Schön verpackt um welchen Preis ?".

Die Veranstaltung fand im Brinkhus in Rondeshagen statt.
 

Viele Tipps und Hinweise, die bei zukünftigen Einkäufen und Weiterverarbeitung in der Küche ihren Stellenwert haben werden, hier ein Auszug der Tipps zum Umgang mit Verpackungen:

  • aufwendige Verpackungen vermeiden
  • Behälter aus Glas vevorzugen
  • am Besten eigene Behälter zum Einkauf mitbringen
  • verpackte Lebenmittel nach dem Öffnen in geeignete Behälter umfüllen
  • Fertiggerichte in mikrowellengeeignetem Geschirr zubereiten
  • Joghurtbecher, Eisboxenr etc.sind nicht zum Einfrieren geeignet
  • Alu-Folie zum Einpacken vermeiden
  • .....
Prof. Charlie Kruse wird das Körbchen überreicht von den Vorsitzenden Anette Röttger und Angelika von Keiser (Foto MB)

Mittwoch, den 06. April 2016


Vortrag im "Fraunhofer Institut"
Eine Veranstaltung gemeinsam mit den Lübecker LandFrauen.
 

Prof. Dr. Charli Kruse, Leiter des Fraunhofer-Institutes für Marine Biotechnologie, berichtete über die spannenden Arbeitsfelder des neuen Institutes in Lübeck. Im letzten Jahr konnte er mit seinem Mitarbeiterstab, der sich mittlerweile verdreifacht hatte, in ein eigenes Gebäude auf dem Campus der Universität zu Lübeck ziehen. Allein das Gebäude ist schon ein architektonischer "Hingucker". Innen fasziniert im Atrium ein riesiges Aquarium mit etlichen "fischigen" Kollegen, die sich im Zuge der Optimierung von Aquakulturen verdient machen.

Prof. Dr.Charlie Kruse erläuterte "Produktionsreife Projekte der Fraunhofer-Einrichtung für Marine-Biotechnologie (EMB)", und dies sehr anschaulich und verständlich für die vielen Zuhörerinnen. Dazu gehörte die Stammzellenentwicklung und die Aquakultur. Er berichtete von 3D-Druckern und einem neu entwickeltem Koffer für den Transport von Zellkulturen. Das interessanteste Thema für die LandFrauen war sicherlich die Aquakultur, die ein großes Thema für die Entwicklung neuer Lebensmittel und Lebensmittelzusatzstoffe für die Industrie ist. Zum Beispiel wurde eine Muschelpaste entwickelt und ein alkoholfreies Bier mit der Marke "Meeresrauschen". Die LandFrauen haben sich als zukünftige Probanden angeboten

 

Zum Abschluss erkäuterte Dr. Ronny Marquardt die Aquakultur von Fischen, Muscheln und Algen sowie die Züchtung von Fischen. Das Interesse an dem Thema wurde mit vielen Fragen aus der Runde bestätigt.

Herr Dietel beantwortet Fragen (Foto MB)

Mittwoch, den 17. Februar 2016


Informationsveranstaltung "Einbruchsprävention"

Um das Risiko - Opfer eines Einbruchs zu werden - zu mindern, bot die Polizeidirektion Ratzeburg eine Informationsveranstaltungen an. Ein aktuelles Thema, denn regelmäßig wird in der Tagespresse über Einbrüche - auch in unserer Region - berichtet. Dies bewies die gut besuchte Veranstaltung - nicht nur von Landfrauen.

Der Sachgebietsleiter Prävention, Polizeihauptkommissar Gerd Dietel, berichtete aus dem reichen Schatz seiner Erfahrungen und gab Anregungen - sei es zum persönlichen Verhalten oder zu der Möglichkeit technischer Aufrüstung. Um die tatsächliche Situation in der Gemeinde zu erläutern, wurde er begleitet von dem Leiter der Berkenthiner Polizeistation,  Polizeihauptkommissar Jürgen Boller.

3 qualifizierte Fachbetriebe hatten eine kleine Ausstellung vorbereitet, und konnten Interessierten fachkundige Ratschläge geben über die technische Sicherheit wie Fenster-/Türensicherung und Alarmanlagen.  Die Firmen wurden vor dem Vortrag und in der Pause gut frequentiert.

Herr Dietel wies darauf hin, dass ein ganz wichtiger Punkt die Nachbarschaftshilfe ist. Hier sollte lieber einmal mehr die 110 angerufen werden bei auffälligen Beobachtungen als zu wenig. Die abschließende Fragerunde, der sich Herr Dietel, Herr Boller und auch die Fachfirmen stellte, wollte nicht enden.

Angelika von Keiser-Gerhus mit den Referentinnen Ulrike Hilpert und Katja Trost - von links (Foto MB)

Samstag, den 21. November 2015


Vortrag  "Es sind die Hormone!"

 

Gibt es echte Frauenthemen? In Zeiten der Gleichberechtigung eine berechtigte Frage, doch wenn es um das Hormonsystem geht, wenn typische Symptome der Wechseljahre zur Sprache kommen, dann sind Frauen die richtigen Adressaten. Im anspruchsvollen und überaus abwechslungsreichen Angebot der LandFrauen Berkenthin, gab es einen informativen Vortrag zu diesem Thema. Vorsitzende Angelika von Keiser begrüßte im Dorfgemeinschaftshaus Rondeshagen über 45 LandFrauen und die zwei Referentinnen Katia Trost und Ulrike Hilpert (Hamburg).

Beide Referentinnen praktizieren als versierte und renommierte Heilpraktikerinnen und haben sich u.a. auf die komplexen Therapien von Stoffwechsel, Stressbewältigung und den Hormonsystemen spezialisiert. Beide Fachfrauen informierten umfassend und leicht verständlich das komplizierte Zusammenspiel von den körpereigenen Botenstoffen, die so viel zum wonnigen Wohlbehagen, aber genauso gut auch das Gegenteil der chronischen Leiden, auslösen können.

Ihre ganzheitlichen Ansätze in der Heilung beruhen auch auf speziellen Haartests, die Auskunft über so manche Beschwerden wie Schilddrüsenüber– und -unterfunktionen, Schlafmangel, Haarausfall, Essstörungen oder physisches wie auch psychisches Unwohlsein offen legen. Analyse, Anamnese und Therapie schließen sich nach dem Test an.

Lebhafte Diskussion gab es nach den beiden Vorträgen. Viele Fragen wurden gestellt und Vorsitzende Angelika von Keiser lud die beiden Fachfrauen für 2016 zu einem weiteren, vertiefenden Vortrag ein.

Bericht von LandFrau Brigitte Gerkens-Harmann

 

 

Ein Dankeschön an Dr. Eggers (Foto Erika Scheel)

Mittwoch, 12. August 2015


"Himmelsphänomene in der Region"
Eine Veranstaltung gemeinsam mit dem Kirchenförderverein in der Berkenthiner Kirche.

Vortrag von Dr. Reinhard Eggers
wissenschaftlicher Mitarbeiter Uni Lübeck


Schon zweimal haben wir Dr. Reinhard Eggers an seinem Arbeitsplatz im Institut für Anatomie an der Universität zu Lübeck
besucht. Jedes Mal waren wir nicht nur von seiner fachlichen Kompetenz, sondern auch von der Art seines Vortrages beeindruckt.

Er verriet uns, dass es sein Hobby sei, ungewöhnliche Himmelsphänomene in unserer Region zu fotografieren und dass er uns auch gerne mehr dazu erzählen würde. Mit wunderschönen Fotos von ungewöhnlichen Wolken bereicherte Dr. Eggers seine Präsentation. Vor der Kirchentür wurde so mancher Schnappschuss gemacht von einem wunderbaren Wolkengebilde.

Die LandFrauen und der Kirchenförderverein bedankten sich bei Dr. Eggers mit einem reich gefüllten Körbchen mit Köstlichkeiten aus der Region.

Menorah (Foto Dieter Schütz, pixelio.de)

Freitag, 14. November 2014

 

Jüdische Emigrantinnen aus Lübeck -
Wie ist es ihnen nach 1945 ergangen ?
Kooperation Kirchenförderverein Berkenthin e.V.

 

Vortrag von Albrecht Schreiber
Journalist, Autor und Verleger, ehemaliger Redakteur der LN

In einem Brief an die Vorsitzende bedankte sich Albrecht Schreiber:
Zitat: "Der gestrige Abend in Berkenthin war summa cum laude! .......
Den Zuhörern war eine gespannte Aufmerksamkeit anzumerken, das überträgt sich wohltuend auf den Referenten."
Auch für "das technische Drumherum" bedankte sich Albrecht Schreiber.

 

Jüdische Frauen nach 1945

 

Jüdische Frauen, die sich vor dem Holocaust ins Ausland retten konnten: Wie ist es ihnen nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 ergangen? Wie sind sie von der Bundesrepublik Deutschland entschädigt worden? Hat es für sie Wiedergutmachung und Schadenersatz gegeben? Der Lübecker Redakteur Albrecht Schreiber ist diesem Thema im Archiv der Hansestadt Lübeck, im Landesarchiv Schleswig-Holstein und im Staatsarchiv Hamburg nachgegangen. Auf Einladung der LandFrauen Berkenthin und Umgebung hat er zu diesen Fragen in seinem Vortrag eingegangen.

Mittwoch 15. Oktober 2014

 

Kreativecke
“Patchwork und Quilten - von der Notwendigkeit über das Hobby zur Textilkunst“
Einführungsvortrag Christiane Baumert mit praktischer Demonstration

Chritiane Baumert mit ihrer Quilt-Decke (Foto MB)

 

Geladen war ins Gemeinschaftshaus Klempau zu einem Einführungsvortrag von Christiane Baumert mit praktischer Demonstration. Der Vortrag war umfangreich und spannend.  Die ersten Quilte wurden gezeigt und die breite Palette der Möglichkeiten mit dem Quilten. Künstlerische Werke und die dazugehörigen Ausstellungen brachten alle zum Staunen.

Und dann kamen die eigenen Quilte, die Christiane Baumert gearbeitet hatte. Es waren Meisterwerke, farbenfroh und filigran: Decken in verschiednen Größen, Taschen, Tischsets und noch merhr.
 
Christiane Baumert rief zum Üben an der Maschine auf. Der Zuspruch war groß und das Ergebnis ist, daß es im Januar 2015 einen  Folgekurs gibt an zunächst 3 Tagen a' 2,5 Stunden. Weitere Stunden könnten folgen.

23. September 2014  

Typisch große Schwester, typisch kleiner Bruder,

typisch Sandwichkind.

Eine Veranstaltung der KreisLandFrauen Herzogtum Lauenburg.
Der Raum in Schröders Hotel platzte aus allen Nähten. Die Berkenthiner LandFrauen füllten davon einen langen Tisch. Es war ein interessanter Vortrag angekündigt worden.
Herr Fritz Pudimant-Rahlf  Theologe, Therapeut und systemischer Berater aus Flensburg erklärte welchen Einfluss die Rangfolge in der Geschwisterriege auf das Verhalten hat.

Viele Fragen und eine angeregte Diskussion zeigte, wie aktuell dieses Thema ist. Auch die Stellung der Einzelkinder und Zwillinge wurde erfragt.
Prof. Dr. Amir Madany Mamlouk

27. August 2014

 

"LandFrauen Berkenthin unterstützen Früherkennung von Parkinson"


Wir hatten einen hochkarätigen Gast zu unserer Vortragsveranstaltung am Mittwoch um 15 Uhr im Gemeinschaftshaus Gr. Sarau:

Prof. Amir Madany vom Institut für Neuro- und Bioinformatik der Universität zu Lübeck. Er berichtete vom aktuellen Forschungsprojekt seines Teams, der Entwicklung eines Riechtests, der entscheidend zur Früherkennung degenerativer Erkrankungen des Gehirns, wie Parkinson oder Alzheimer beitragen könnte und nicht nur das:

Die LandFrauen sollten an der Studie beteiligt werden. Sie repräsentieren den bisher noch nicht erfassten Probandenkreis der Menschen mit höherer Lebens- und Riecherfahrung. Ziel der Studie ist es, festzustellen, ob es bei der Geruchswahrnehmung Unterschiede nach Alter, Geschlecht oder ethnischer Herkunft gibt. Viele LandFrauen nahmen im Anschluss an den Vortrag an einem Riechtest teil.


Eigentlich hat Madany in Berlin Informatik studiert, zum „Riechforscher“ wurde er durch Zufall.

"Ich habe mich mit der Robotik beschäftigt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die fehlenden Sinneswahrnehmungen der Leistungsfähigkeit von Robotern Grenzen setzen." Er besuchte in den USA ein Seminar zum Thema Geruchssinn und war sofort von dem Thema fasziniert.

"Wir sind auf der Suche nach einer Geruchskarte als Entsprechung zum Farbenkreis. Dazu lassen wir Testpersonen an kleinen Plastikflaschen riechen und bitten sie, die darin enthaltenen Duftstoffe zu vergleichen und zu beschreiben. Damit wollen wir herausfinden, ob sich die Ergebnisse der Versuche mit Ratten auf Menschen übertragen lassen", erläutert der Forscher. Im Vergleich zum Sehen und Hören ist der menschliche Geruchssinn noch wenig erforscht.

Die Parkinson-Krankheit entsteht durch das Absterben bestimmter Areale im Mittelhirn. Bislang gilt die Krankheit als unheilbar. “Das Nachlassen des Geruchssinns ist ein typisches Anzeichen", sagt der 39-jährige Madany. „Wir hoffen, dass wir in zwei Jahren mit den klinischen Studien beginnen können. Wenn die Krankheit sehr früh erkannt wird, können Medikamente das Auftreten der typischen Symptome wie Muskelsteife, Bewegungsstörungen und Zittern hinauszögern.“


Und die kompizierte Wissenschaft kann Prof. Madany Mamlouk gut vermitteln:
"Science Slam" hieß es zum ersten Mal im Februar 2012 im Theater Lübeck. Die Wissenschaftsschlacht bescherte den Veranstaltern auf Anhieb ein volles Theater.
Beim “Science Slam“ geht es darum, komplizierte Wissenschaftstheorien unterhaltsam, allgemein verständlich und - vor allem - kurz darzustellen. Sechs junge Akademiker stellten sich vor.

Die meisten Zähler der Publikumsjury bekam Prof. Madany Mamlouk. Als Trophäe bekam er zwar kein goldenes Hirn, dafür aber den "Goldenen Lehrstuhl". 

Bericht im Hamburger Abendblatt
Prof.Madany_Hamburger Abendblatt.pdf
PDF-Dokument [562.6 KB]
Foto: Quelle Ludwig Verlag

07. Mai 2014


"Die Bedeutung der Bienen für Mensch und Natur"

Vortrag von Agnes Flügel in der Maria-Magdalenen-Kirche in Berkenthin
Kooperation mit dem Kirchenförderverein

Die Honigfrau - ihr Glück sind zwei Millionen Bienen

Agnes Flügel machte, nach dem Studium der Kulturwissenschaften, in der Medienbranche Karriere, bis ihr eines Tages Zweifel an ihrem Tun kamen. War es Fügung, als sie einen alten Imker traf, der ihre Leidenschaft für Bienen weckte? Sie wagte den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete die „Honigmanufaktur Flügelchen“. Voller Elan kämpft sie sich durch Höhen und Tiefen des Existenzgründer-Daseins. Heute ist sie eine der wenigen Frauen unter 81.000 Imkern in Deutschland. "Bienen sind mein Leben", sagt sie. Für ihren Traum zog die 41jährige mit ihrem Mann von Hamburg in ein einsames Reetdachhaus an der Ostsee. Jetzt beschäftigt sie sich mit Honiginnovationen und kreativem Marketing – aber ebenso mit Bienenkrankheiten, Wetterkapriolen, Konkurrenzneid, sowie lärmenden Nachbarn im Morgengrauen. Ihr Leben ist auch jetzt nicht immer das reine Honigschlecken, doch ihren Neustart hat sie nie bereut. Mittlerweile verkauft Agnes Flügel ihren Honig bundesweit.

Agnes Flügel wirft, in ihrem Vortrag, einen erfrischend humorvollen Blick auf ihr neues Leben, in der norddeutschen Provinz. Ihr Buch "Die Honigfrau" ist mehr als eine intelligent-unterhaltsame Lektüre: Neben der ökologischen Bedeutung von Bienen für Mensch und Natur, bringt die Autorin uns die phantastische Welt der Honigbienen näher, gleichzeitig ist es ein ermutigender Appell, den eigenen Träumen zu folgen und den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Dass ihr dieses alles mit so großer Leichtigkeit gelingt, ist vielleicht das Beeindruckenste an der Honigfrau

05. März 2014

 

Vortrag Dr. Reinhard Eggers "Körperspende"
Wiss. Mitarbeiter, Uni Lübeck, Institut für Anatomie

 

Ein Besuch der LandFrauen in der Anatomie zum Anfassen. Dr. Reinhard Eggers und seine Mitarbeiterin zogen mit ihren anschaulichen Beschreibungen des menschlichen Körpers 40 LandFrauen in den Bann. Alle Körperteile durften angefasst und gefühlt werden. Nicht allen war dabei ganz wohl zu Mute.

Die LandFrauen waren so wissensdurstig, daß der Folgetermnin, das Essen im Restaurant "Zur Sonne", um eine Stunde verschoben werden mußte.

Fotos: LandFrauen Berkenthin

Foto: Gino, Astrid Purbs Nendorf

22. Januar 2014

Vortrag Melanie Bahr

"Der Mensch und sein Tier "

 
Die Tierheilpraktikerin und Verhaltenstrainerin berichtete über die Anwendung und Möglichkeiten der Homöopathie für Vierbeiner.

35 LandFrauen, davon nicht alle mit Haustieren, waren im Gemeinschaftshaus in Klempau zuammen gekommen. Nach dem Genuß von Kaffee und leckerem Kuchen aus der Berkenthiner Dorfbäckerei stellte Melanie Bahr sich vor und erläuterte zunächst, was Homöopathie eigentlich ist.
 
Ihr Wissen um die rund 1600 in der Homöopathie bekannten Stoffe hat die 39-Jährige über ein zweijähriges Studium der Tierhomöopathie mit Psychologie erworben. An der Akademie für Tiernaturheilkunde in der Schweiz wird die Lehre vermittelt. Seit November 2010 ist die Krummesserin selbstständig und behandelt seitdem Hunde, Katzen und manchmal sogar Pferde. Für spezielle Anwendungen setzt sie auch Blutegel ein.

Melanie Bahr berichtete aus ihrer Praxis. Bei Tieren die genaue Ursache der Krankheit zu ermitteln erfordert sehr viel Einfühlungsvermögen. Tiere können sich nicht, wie wir Menschen, äußern. Wichtig ist auch, daß der Tierhalter die krankheitsbedingten Änderungen in dem Verhalten des Tieres genau beobachtet.

 

Und eines ist der 39-Jährigen ganz wichtig: „Zum Wohl derTiere sollte man immer mit einem Tiermediziner zusammenarbeiten.“ Es gäbe Krankheiten, in denen nur ein Tierarzt helfen könne, wie z.B. bei Knochenbrüchen.


Die LandFrauen hatten viele Fragen zur Behandlung und Vorsorge ihrer Viebeiner. Melanie Bahr konnte auf jede Frage eine umfassende Auskunft geben.
Ganz wichtig bei den Viebeinern - genause wie bei uns Menschen - ist die Ernährung.

Angelika von Keiser-Gerhus und Melanie Bahr mit Veganer-Kochbuch (Foto: M. Busch)

Dies ist auch ein spezielles Anliegen von Melanie Bahr in eigener Sache, sie möchte Veganer werden. Dafür erhielt sie von der Vorsitzenden Angelika von Keiser-Gerhus als Dankeschön ein Kochbuch für Veganer überreicht.

"Die neue LandFrau" (Foto: M. Busch)

Zum Anschluß konnte Melanie Bahr festellen, wie es sich anfühlt, eine LandFrau zu sein. Die Vorsitzende legte ihr den LandFrauen-Schal um.

Annelie Tesche und Angelika von Keiser-Gerhaus mit "Umes" (Bild: LandFrauen Berkenthin)

13. November 2013

 

Vortrag
 "Als 12 jähriger allein auf der Flucht"
Kooperation mit dem Kirchenförderverein Berkenthin

Umeswaran Arunagirinathan las in der Kirche Berkenthin aus seinem Buch vor über seine Flucht. Ca. 90 Zuhörer ließen sich in eine andere Welt überführen. Mit seiner sehr natürlichen und einfühlsamen Beschreibung seiner Flucht zog Umes, wie er kurz genannt wird, alle in den Bann.

Zur Abrundung hatte der Kirchenförderverein einen kleinen Imbiß vorbereitet.

Vom Flüchtlingskind zum Herzchirurgen - der auf Sri Lanka geborene Arzt und Buchautor Umeswaran Arunagirinathan wuchs als Angehöriger der tamilischen Minderheit im Schrecken des Bürgerkriegs auf. Um ihn vor der Rekrutierung durch die Tamils Tigers oder drohende Verschleppung durch Regierungstruppen zu bewahren und ihm eine Zukunft in Frieden sichern zu können, verschuldete sich Umes Mutter auf Jahre und schickte ihren Sohn auf die Flucht. Er war gerade mal 12 Jahre alt, als seine 9 Monate lange Odyssee quer über den afrikanischen Kontinent begann. In Deutschland angekommen, durfte er als minderjähriges Flüchtlingskind zunächst die Schule in Hamburg besuchen, sollte aber noch vor seinem Abitur abgeschoben werden. Klassenkameraden, Eltern und Lehrer sammelten Geld für einen Anwalt und setzten sich tatkräftig für sein Bleiben ein. Nach dem Medizinstudium an der Universität zu Lübeck ist Umes nun Assistenzarzt am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf.
Sein Bericht war ein Plädoyer für Toleranz und eine Geschichte, die Mut machen soll.

28. August 2013

 

Erste Hilfe Kursus
  
Vincent Bethke demonstrierte in Kulpin an LandFrauen und Puppen lebensrettende Maßnahmen. Er erklärte sehr anschaulich und hatte damit aufmerksame Zuhörererinnen. Niemand hätte erwartet, daß ein 1. Hilfe Kursus so viel Spaß machen könnte.
Alle waren sich einig: diese Veranstaltung muß im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

Als Dankeschön erhielt Vincent Bethke ein Refenrentenkörbchen mit regionalen, landfrauentypischen Spezialitäten.

Fotos: Angelika von Keiser-Gerhus

07. November 2012

 

Berkenthiner finden Pilgerpfad vor der Haustür



Jakobsmuschel Foto: avkg
Zwei Pilger unter sich, Swantje Knopf und eine Figur des Sankt Jakobus.

Rund 150 Besucher erlebten in der, mit Blumen und Kerzen geschmückten, Berkenthiner Maria-Magdalena-Kirche einen stimmungsvollen Abend – und eine kleine Überraschung:

Auf Einladung der Landfrauen Berkenthin und Umgebung berichtete die Lübecker Ärztin Swantje Knopf in einem sehr persönlichen Diavortrag von ihren Erlebnissen und Erfahrungen während ihrer sechsmonatigen Pilgerreise auf dem Jakobsweg.

 

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Prof. Dr. Achim Peters mit der Vorsitzenden (Foto LF)

Vortrag 18. Januar 2012

Übergewicht beginnt im Kopf

 

Diesem - für viele Menschen belastendem Thema “Übergewicht“- widmete sich der Vortrags am Mittwoch, dem 18.Januar 2012 im Gemeindehaus Gr. Sarau.
 

Professor Dr. Achim Peters, Hirnforscher, Internist und Diabetologe erläuterte in seinem Vortrag, dass Übergewicht nicht auf persönliches Versagen oder mangelnde Disziplin zurückzuführen ist. Viele Menschen glauben, sie wären schuld an Ihrem Übergewicht. Sie sind es nicht. Verantwortlich ist der Energiebedarf ihres Gehirns. Es ist ein Despot, der bestimmt, wann und wie viel wir essen. Kommt es in Versorgungsnot, können wir noch so entschlossen sein, eine Diät einzuhalten – unser egoistisches Gehirn wird etwas dagegen haben und seine Energieansprüche sogar gegen unseren Willen durchsetzen. Dies hat Prof. Peters in weltweit anerkannten Studien nachgewiesen. In seinem Vortrag erklärte er die Zusammenhänge von Stress, Übergewicht und Emotionen. Und er zeigte, warum das Gehirn der Schlüssel für erfolgreiche Therapien sein kann.


Er entwickelte die Selfish-Brain-Theorie und leitet die seit 2004 bestehende und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte klinische Forschergruppe „Selfish Brain: Gehirnglukose und metabolisches Syndrom“ an der Universität zu Lübeck.

Vortrag - 17. August 2011

Sportzentrum Berkenthin

 

Berkenthiner LandFrauen informierten sich über die Gefahren im Internet

 

Im Sportzentrum Berkenthin referierte die Juristin Lucy Reh von der Verbraucherberatung Kiel über die Praktiken von Betrügern im Netzwerk, sogenannten Internetabzockern.

Nicht nur Landfrauen waren erschienen, sondern auch zahlreiche Gäste.

Durch Ankündigung in den regionalen Medien und Plakate in der Umgebung, war bewusst versucht worden, die Öffentlichkeit zu erreichen. Es sollte die Gelegenheit genutzt werden, um deutlich zu machen, dass LandFrauen nicht nur köstliche Torten backen können, sondern sich auch mit aktuellen Themen auseinandersetzen. 

 

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Vortrag - 13.April 2011

Gemeinschaftshaus Göldenitz

 

Wer es der Jugend leicht macht, macht es ihr schwer (GinoCervi 1901 – 1974).



Zu dem Thema “Pubertät ist, wenn Eltern und Großeltern schwierig werden“ hielt Dipl. Psychologin Christina Baumann einen Vortrag vor den LandFrauen Berkenthin und Umgebung. Mit Rücksicht auf die berufstätigen Mitglieder des Vereines, hatten die LandFrauen sich diesmal zu einem Abendvortrag getroffen - und siehe da: Dieser Gedanke erwies sich als goldrichtig, die Zuhörerreihen im liebevoll dekorierten Göldenitzer Gemeinschaftshaus füllten sich bis zum letzten Platz.

 

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Vortrag -  13.Januar 2011

Gemeinschaftshaus Niendorf

 

LandFrauen fordern flächendeckende Breitbandvernetzung im ländlichen Raum.

Seit Monaten geistert der Begriff der „digitalen Spaltung“ durch Medien und Köpfe. Gemeint ist damit, dass das Internet und dessen Nutzung, die Gesellschaft inzwischen teilt: Einerseits wissen viele Menschen oftmals garnicht, wie sie das allgegenwärtige Netz kinderleicht für ihre Zwecke nutzen könnten, andererseits stellt - gerade in den ländlichen Räumen - der langsame Zugang zum Datenverkehr nicht nur eine Hürde dar, sondern verringert auch die Zuzugsattraktivität der betroffenen Gegend.

 

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12. August 2010

 

Auf den Spuren Kaiser Wilhelms zu moderner Biomathematik

Vor ziemlich genau 110 Jahren durchschritt Kaiser Wilhelm mit seinem Gefolge anlässlich der feierlichen Eröffnung des Elbe-Lübeck-Kanals das Kaisertor in Lübeck. Heute warten die Berkenthiner darauf, dass der der Kanal über die neue Brücke wieder reibungslos passierbar ist und die Verkehrsbehinderung ein Ende hat. So begann die traditionell stattfindende, jährliche Führung der LandFrauen Berkenthin und Umgebung durch die Hansestadt Lübeck im Grunde dort, wo damals alles seinen Anfang genommen hatte: auf dem Kaisertor. Unter der kompetenten Leitung der Stadtführerin Martina Krecker wurde hier die ehemalige Seefahrtschule in den Wallanlagen besucht. Heute nutzt das Institut für Mathematik der Universität zu Lübeck die historischen Räumlichkeiten für seine Zwecke. Prof. Bernd Fischer gewährte den Landfrauen einige Blicke auf seinen Arbeitsplatz mit herrlicher Aussicht auf den Dom zu Lübeck und das einmalige Klassenzimmer aus alten Zeiten, dass an den Film “Die Feuerzangenbowle“ erinnert. Leider wird das Institut für Mathematik das schöne, unter Denkmalschutz stehende  Gebäude bald verlassen – und wie es dann mit der geschichtsträchtigen Anlage weitergeht, ist bisher noch nicht bekannt. In einer kurzweiligen Präsentation erläuterte Prof. Fischer, wie das Institut für Mathematik im Zusammenhang mit der modernen Medizin steht, so kann mit Unterstützung mathematischer Berechnungen z.B. bei einer Leberoperation gesundes Gewebe maximal erhalten werden. Zur Abrundung des Ausfluges führte Martina Krecker in den Dom und zeigte das Schloss Rantzau, das heute die Verwaltung des Schleswig-Holsteinischen Musikfestivals beherbergt.

30. Juni 2010

 

Berkenthiner LandFrauen werden als Lesementorinnen aktiv

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil -


unter diesem Motto der Freiwilligen-Initiative "Mentor - Die Leselernhelfer" stand der anschauliche Vortrag, den Frau Dr. Vera Peters von der Bürgerstifung Ratzeburg hielt.

Spätestens seit der letzten PISA Studie ist deutlich, wie schlecht es um die Lesekompetenz vieler Schüler bestellt ist. Oftmals können die betroffenen Kinder vom Elternhaus leider nicht beim Lernen unterstützt werden.

Die Schulen, bzw. ein Förderzentrum, wählen die Schüler aus. "Mentor - Die Leselernhelfer" führt jeweils ein Kind mit einem Mentor oder einer Mentorin zusammen, die sich dann einmal wöchentlich zum gemeinsamen Lesen in der Schule treffen.

Die Mentoren werden vorab für die Leseförderung geschult und weiterhin bei ihrer Arbeit begleitet.

Die Lesehilfe ist zwar kein Ersatz für klassische Nachhilfe, bildet aber einen sinnvollen Beitrag zur Entwicklung der Lesekompetenz. Außerdem wurde deutlich, dass auf beiden Seiten große Freude das Projekt begleitet: Die Kinder erfahren und genießen die ungeteilte Aufmerksamkeit, während die Lesementoren effektive Hilfe und Unterstützung leisten können. Oftmals wird so ein motivierender Grundstein zum schulischen Erfolg der nun geförderten Schüler gelegt.

Gemeinsam mit Frau Ackmann-Haensch, die selbst als Lehrkraft an der Stecknitzschule in Berkenthin tätig ist und das Projekt als Koordinsatorin von Beginn an begleitet, berichtete Dr. Peters begeisternd vom Wirken der Lesementoren, so dass sich spontan sechs LandFrauen zur Mitarbeit entschlossen.

Es warten noch 25 Kinder auf "ihren" Lesementor und es wäre schön, wenn sich noch mehr hilfsbereite Menschen finden würden.

Auskunft erteilt:

Dr. Vera Peters Tel. 04541 7464 oder das

Büro der Bürgerstiftung Ratzeburg Tel. 04541 802196

07.April 2010

 

Universität zu Lübeck - Institut für Anatomie

Vortrag Dr. R. Eggers – Körperspende

Foto: AvKG

Die LandFrauen Berkenthin besuchten das Institut für Anatomie an der Universität zu Lübeck. Dr. Reinhard Eggers stellte seine Arbeit in der Anatomie vor und informierte über die Möglichkeit der Körperspende. Im Hörsaal berichtete Dr. Eggers über das Verfahren der Körperspende. Dieses beginnt immer mit einem persönlichen Gespräch. Hierzu wurde ein Film gezeigt, den ein Fernsehteam des NDR - Redaktion “DAS“ vor einiger Zeit aufgenommen hatte. Gezeigt wurde ein potentieller Körperspender, der sich über die Arbeit der Studierenden informierte. Dr. Eggers stellte die Wichtigkeit heraus, den Studierenden zur Ausübung des ärztlichen Berufes die Möglichkeit zu bieten, die notwendigen Kenntnisse über den Bau des menschlichen Körpers an echten Präparaten zu erwerben. Kein Modell kann die Individualität eines echten Körpers ersetzen. Um den Leichnam vor der natürlichen Verwesung zu schützen, muss er so schnell wie möglich konserviert werden. Dieses Verfahren dauert ca. 9-10 Monate. Erst danach können die Körper von den Studierenden präpariert werden. Für Forschung und Lehre können einige besonders interessante Präparate zurückbehalten werden, ansonsten werden die sterblichen Überreste der Spender der Verbrennung komplett zugeführt. Die Urne mit der Asche der Verstorbenen wird anonym auf der zur Universität gehörenden Grabstätte in Groß Grönau beigesetzt. Jährlich wird von den Studierenden eine sehr würdevolle, musikalisch umrahmte Gedenkfeier für die Körperspender und ihre Hinterbliebenen ausgerichtet. Beim Rundgang durch den Präpariersaal zeigte Dr. Eggers dann gesunde Organe – wie Leber und Nieren und deren eindrucksvolle, pathologische Veränderungen.

Wir danken Dr. Eggers für die geduldige und sehr ausführliche Beantwortung der vielen Detailfragen.

Das Interesse der LandFrauen war so groß, dass das anschließende Kaffeetrinken weit in den Hintergrund gerückt wurde. Bei der Kaffeetafel im Bistro “Marlistro“ im Multifunktionscenter wurde dann noch durch die Betriebsleiterin – Frau Elke Nork – das Konzept der Marli Betriebs- und Verwaltungsgesellschaft, als Integrationsfirma für Menschen mit und ohne Behinderung, vorgestellt.